Don`t worry about any rules!

Filme sehen lernen – Grundlagen der Filmästhetik

Autor: Ralf-Jürgen Stilz | Datum: 30. Mai 2010 | Kategorie: Bewegte Bilder

Habt Ihr eine Ahnung davon, wie schwierig es ist, Nachschlagewerke zur kreativen Gestaltung eines Films zu bekommen? Geht z.B. mal in die Buchhaltung Eures Vertrauens, lauft in die Fotografieabteilung und schaut Euch mal nach Fachliteratur zur Bildkomposition um. Da gibt es so viele Bücher zu, die kann ein Mensch im Leben gar nicht alle lesen. Dann wendet Ihr Euch der Filmabteilung zu (falls es eine gibt) und sucht nach Fachliteratur. Oha! Nix da. Vielleicht mal ein Band Urlaubsfilme hübsch aufpeppeln oder ein 10kg Werk Semi-profesioneller Videoschnitt mit Spinal Cut. Kann doch nicht sein, oder? Der Siegeszug der videofilmenden DSLRs ist doch nicht erst seit gestern nicht mehr aufzuhalten, und trotzdem: Selbst Galileo Design ist auf diesen Zug noch nicht aufgesprungen! Marktlücke!

Dann bin ich aber doch noch fündig geworden, allerdings online: Rüdiger Steinmetzs Filme sehen lernen – Grundlagen der Filmästhetik (Affiliate Link) scheint mir ein guter Anfang zu sein. Es ist nämlich kein Buch, sondern ein Film! Also eine DVD. Auf dieser wird die Sprache des Films anhand von originalen exemplarischen Filmsequenzen der internationalen Kinogeschichte erläutert. Toll!

In der Werbung steht:

Für alle, die Filme lieben und das einflussreiche Massenmedium besser verstehen wollen. Für Filmstudent/innen und -dozent/innen, für Schüler/innen und Lehrer/innen, für Medienpraktiker/innen und passionierte Kinogänger/innen.

Also ich konnte da als angehender Videograf auch was von lernen. Darf man jetzt keine Wunder von erwarten, aber es ist schon als Einsteig in die Materie zu gebrauchen. Und nebenbei wird noch viel Filmhistorie vermittelt. Mir gefällt’s!

PS: Wer weitere gute Lektüre zum kreativen Filmen kennt, der möge bitte die Kommentarfunktion nutzen!

2 Kommentare bisher

  1. auf meiner leseliste steht noch

    kino – mensch – kybernetik

    http://www.kino-buch.de

  2. Ein echter Geheimtipp für angehende Filmschaffende dürfte “Shot by Shot” von Stephen Katz sein. Mit jeder Menge Szenenbilder, Original Storyboards und und und …

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