Diese Woche verbringe ich als rasender Reporter auf der re:publica 2010 für Euch (und natürlich auch für mich) in Berlin. Ein paar Fotos vom zweiten Tag und kleine Notizen am Rande zu einer weiterhin großartigen Veranstaltung gibt’s in diesem Artikel. Tatsächlich hat es Die Welt geschafft, völlig ohne Zusammenhang das Wort Fickwunschverdacht und ein Foto von zwei Freunden und mir in einen Artikel zu quetschen. Spreadshirt hat mein neues T-Shirt fotografiert, ein Belegexemplar des Fluters wurde mir ausgehändigt und Melissa hat die schönsten Beine.
Die Woche ist geprägt vom großen Medienecho über meine Person. Haha, kleiner Scherz. Aber Die Welt hat doch tatsächlich Ihren Artikel über die re:publica 2010 in Berlin mit einem Foto von Sam F., Sim S. und mir verschönert.
Hoffentlich sieht das mein Arbeitgeber nicht, sonst werde ich noch zum Social Media Experten befördert. Sowas soll schon passiert sein. Beispiele hierfür laufen auf der re:publica genug herum.
Letztes Jahr bin ich übrigens von der Bundeszentrale für politische Bildung zum Thema Creative Commons in der Fotografie interviewt worden. Teile des Interviews wurden in deren Zeitschrift Fluter verwendet und das Belegexemplar hat man mir freundlicherweise auch auf der Konferenz ausgehändigt (Seite 42, yeah!).
Alljährlich können Mann und Frau sich ihr T-Shirt der re:publica selbst mit einem Spruch gestalten. Ich war dieses Jahr besonders kreativ und habe mir
tre:nding topic
auf die Brust schreiben lassen. Was den Menschen sonst noch so eingefallen ist, das publizieren die Jungs und Mädels von Spreadshirt über deren Flickr-Account. Etwas kreativer war Sam, der sich eines Zitates von Jeff Jarvis bediente und nun
re:box your iPads
auf seinem Shirt postuliert. Gute Idee!
Eine noch viel bessere Idee hatte Sam aber, als er mir zuliebe ein Foto von Melissa Gira Grants Beinen während ihres Talks schoss.
Er hatte nämlich bemerkt, dass ich mit meinem 50mm Objektiv an der Stelle einfach keinen Treffer landen konnte. Vielen Dank, Sam! Das Foto ist richtig gut geworden!
Der inflationäre Gebrauch des Wortes Fickwunschverdacht hier dient übrigens ausschließlich dazu, einen großen Suchmaschinenbetreiber von der Relevanz meines Blogs zu überzeugen. Die Credits hierfür gehen an Kathrin Passig.